Klaus Lucas's Angewandte Statistische Thermodynamik PDF

By Klaus Lucas

Die thermodynamischen Eigenschaften fluider Systeme sind von interdisziplina rem Interesse. Entsprechend wendet sich dieses Buch an einen interdisziplinaren Leserkreis, zu dem neben Ingenieuren auch Chemiker, Physiker und anwendungs orientierte Mathematiker gehoren mogen, soweit sie uber das Grundsatzliche hinaus an praktischen thermodynamischen Rechnungen interessiert sind. Die Klassische Thermodynamik stellt ein allgemeines Netzwerk von Bezie hungen bereit, das die thermodynamischen Gleichgewichtszustande beschreibt. Sie gibt jedoch keine Hinweise auf explizite Gleichungen fur die thermodynami schen Funktionen, z. B. die thermische Zustandsgleichung oder die Abhangigkeit der Aktivitatskoeffizienten in einer fluiden Mischung von Zusammensetzuung, Temperatur und Druck. Diese notwendigen zusatzlichen Informationen sind sy stemspezifisch und mussen daher grundsatzlich aus Messungen an dem betrachte ten process gewonnen werden. Da in der Regel nur einige wenige Daten zur Verfugung stehen bzw. aufgenommen werden konnen, kommt es darauf an, von diesen wenigen Daten den bestmoglichen Gebrauch zu machen, d. h. sie gegebe nenfalls weit uber den durch Messungen abgedeckten Bereich hinaus zu extrapo lieren. Zu diesem Zweck benotigt guy systemspezifische Gleichungen, additionally solche die dem betrachteten procedure in seinem molekularen Aufbau weitgehend physika lisch angepasst sind. Die Entwicklung solcher Gleichungen fur die thermodynami schen Funktionen auf der Grundlage von Molekulmodellen ist Aufgabe der Angewandten Statistischen Thermodynamik. Dieses Buch enthalt eine integrierte Darstellung der Theorie und Anwendung der Statistischen Thermodynamik

Show description

Read or Download Angewandte Statistische Thermodynamik PDF

Similar german_13 books

Download PDF by Carl Sternberg: Der Heutige Stand der Lehre von den Geschwülsten im

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Download e-book for kindle: Die Technologie des Maschinentechnikers by Karl Meyer

2 Die Verarbeitung der Metalle durch Formanderung kann erfolgen: 1. durch Schmelzen und GieBen in Formen, 2. durch gegenseitige Verschiebung der einzelnen Teilchen eines Korpers durch Schlag, Druck oder Zug (Schmieden, Walzen, Ziehen usw. ), three. durch Teilung eines oder Zusammenfiigung verschiedener Metall korper.

Additional info for Angewandte Statistische Thermodynamik

Sample text

B. 119) womit gezeigt ist, daß die Koordinaten x, y gleichzeitig feste Werte annehmen. In analoger Weise läßt sich zeigen, daß die Koordinate x und die Impulskomponente Py gleichzeitig feste Werte annehmen, denn es gilt: x=x _ h Cl P =-y 2n i Cly und damit (x ß y - ß x) ljI y = (x ~n ~ - ~n ~ x) 2 I Cly 2 I Cly ljI = 0. 120) Andererseits findet man, daß die Koordinate x und die Impulskomponente Px nicht gleichzeitig feste Werte annehmen können. 121 ) folgt, daß die der Koordinate x und der Impulskomponente Px zugeordneten Operatoren nicht kommutativ sind, womit gezeigt ist, daß sie nicht gleichzeitig feste Werte annehmen können.

Auch die umgekehrte Aussage gilt: Sind zwei Operatoren kommutativ, so haben sie gemeinsame Eigenfunktionen, und die ihnen zugeordneten physikalischen Größen haben feste Werte. Man spricht von scharfen Eigenwerten. Betrachten wir zum Beispiel die Eigenfunktion t/! des Operators A nach At/! = At/! und führen wir einen zweiten Operator ABt/! B ein, der mit A kommutiert, dann gilt BAt/! = BAt/! = ABt/!. Hieraus folgt, daß Bt/! eine Eigenfunktion des Operators A ist, die dem Wert Ader physikalischen Größe entspricht.

A & M University Texas: Thermodynamic research center, 1973 22. ; Menduina, C: J. Chem. Thermodyn. 6 (1974) 1097 23. : Faraday Trans. J. Chem. Soc. 70 (1974) 1653 24. Wallis, K. ; Zollweg, 1. ; Streett, W. : J. Chem. Thermodyn. 16 (1984) 811 2 Grundlagen der Quantenmechanik und der Statistischen Mechanik In der Einführung wurde dargelegt, daß die Statistische Thermodynamik die phänomenologischen thermodynamischen Eigenschaften eines Systems aus den Eigenschaften seiner Moleküle ableitet. Die Eigenschaften der einzelnen Moleküle wie auch ihre Wechselwirkungen untereinander werden durch eine spezielle Theorie, die Quantenmechanik, beschrieben.

Download PDF sample

Rated 4.34 of 5 – based on 9 votes