Download e-book for iPad: Mein Leben bei al-Qaida: Die Geschichte eines Spions by Omar Nasiri, Michael Bayer, Werner Roller

By Omar Nasiri, Michael Bayer, Werner Roller

Im Inneren von al-Qaida

Omar Nasiri führte ein gefährliches Doppelleben: Im Auftrag eines westlichen Geheimdienstes durchlief er die Ausbildung in den Lagern von al-Qaida. Erstmals liefert er tiefe Einblicke in die Welt des Terrornetzwerks in Pakistan, Afghanistan und Europa.

Im Auftrag des französischen Geheimdienstes schlägt der gebürtige Marokkaner Omar Nasiri den Weg ein, den später auch Mohammed Atta und andere Attentäter des eleven. September nehmen: Er macht eine Ausbildung in den afghanischen Trainingslagern eines Terrornetzwerks, das unter dem Namen al-Qaida bekannt wird. Seine Lehrer sind Weggefährten Osama Bin Ladens. Nach einem Jahr kehrt er zurück nach Europa, wo er in der hochaktiven Londoner Islamistenszene sein gefährliches Doppelleben fortführt.
Erstmals erzählt Nasiri sein Leben, von den Anfängen bei einer islamistischen Zelle in Belgien, über seine Spionagetätigkeit in Afghanistan und London bis zu seinem Ausstieg – aus Enttäuschung über den deutschen Geheimdienst, für den er zuletzt gearbeitet hat. Sein Bericht gibt nicht nur einen einzigartigen Einblick in die Welt al-Qaidas, er wirft auch ein spannendes Schlaglicht auf den Kampf der Geheimdienste gegen den Terror.

• Einmaliger Augenzeugenbericht aus den Ausbildungslagern und Zentren des militanten Dschihad
• Ein Schlaglicht auf den Aufstieg von al-Qaida – und used to be Geheimdienste davon wussten

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Er führte mich herum, erklärte mir den Namen jeder einzelnen Waffe und ihren Verwendungszweck: eine 44er Magnum, eine 45er Smith & Wesson, ein 22er Gewehr, einen 44er Marlin-Karabiner, und so ging es weiter. Sofort war ich von diesem Arsenal völlig hingerissen. Im Lauf der kommenden Monate und schließlich Jahre erklärte mir Édouard den Gebrauch jeder einzelnen Waffe. Er brachte das auch anderen Kindern bei, aber mein Interesse war am größten. Auf diese Weise wurden unsere Treffen zu etwas ganz Besonderem, zu einer gemeinsamen Unternehmung von Édouard und mir.

Gesundheitsfürsorge ist in Marokko sehr teuer, und einen Arzt bekamen wir dort nur bei einem Notfall zu Gesicht. In Belgien ist die Gesundheitsfürsorge kostenlos, und deshalb gingen wir alle auf einmal hin. Bei dieser Gelegenheit erfuhren meine Eltern, dass ich an Tuberkulose litt. Wegen dieser Krankheit konnte ich nicht mehr bei meiner Familie in der Stadt leben. Stattdessen wurde ich aufs Land gebracht, in ein Sanatorium, das etwa 70 Kilometer von Brüssel entfernt war. Von einem Tag auf den anderen fand ich mich – als Nordafrikaner, der in der Tradition des Korans erzogen worden war – in einer katholischen Schule wieder, deren Lehrpersonal aus Nonnen bestand.

Ich werde nicht beten“, sagte ich. Viele Jahre lang war ich nicht in der Moschee gewesen, und schon der Gedanke daran erschien mir lächerlich. „Dein Bruder ist gestorben“, erwiderte Hakim. “ Schließlich lenkte ich ein. Nicht wegen Adil, sondern weil ich allmählich begriff, dass ich für mich selbst aus dieser Situation einen Gewinn ziehen konnte. Inzwischen hatte ich Marokko gründlich satt, ebenso wie das Leben, das ich dort führte. Ich wollte nach Belgien zurückgehen und erkannte, dass Hakim mir dabei helfen konnte, er konnte mir bei der Arbeitssuche helfen.

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