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By Beate Elsa Wilhelm

In Europa wird das im Überfluss vorhandene Wissen in zu geringem Ausmaß in rentable Produkte und wettbewerbsfähige Dienstleistungsangebote umgesetzt. Dieses Phänomen wird in der Technologie- und Innovationspolitik als „europäisches Paradoxon“ bezeichnet. Dafür wird in der Regel unzureichender Technologietransfer von den Hochschulen in die Unternehmen verantwortlich gemacht. Beate Elsa Wilhelm untersucht die Ursachen dieses „europäischen Paradoxons“. Sie analysiert das Informations- und Wissensnetzwerk der Entwickler in der Kunststoffverarbeitung und im Werkzeugmaschinenbau und vergleicht die Gegebenheiten in der Schweiz, in Österreich und in Baden-Württemberg. Es zeigt sich, dass Innovationssysteme zwar gefordert werden, oft jedoch Unklarheit über den sinnvollen Umgang mit ihnen herrscht. Auf der foundation der erhobenen Beziehungsmuster und Transferstrukturen entwickelt die Autorin Vorschläge zur Reorganisation des Wissens- und Technologietransfers. Kurztext für den Katalog: Beate Elsa Wilhelm analysiert den Wissens- und Technologietransfer in deutschsprachigen Ländern und entwickelt daraus Vorschläge zu dessen Reorganisation, damit Innovationssysteme eine optimistic Wirkungsfähigkeit erreichen können.

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2 Die Verarbeitung der Metalle durch Formanderung kann erfolgen: 1. durch Schmelzen und GieBen in Formen, 2. durch gegenseitige Verschiebung der einzelnen Teilchen eines Korpers durch Schlag, Druck oder Zug (Schmieden, Walzen, Ziehen usw. ), three. durch Teilung eines oder Zusammenfiigung verschiedener Metall korper.

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36 32 'Sozial' wird hier im weiteren Sinne als zwischenmenschlichen Interaktionen verstanden. Entsprechend ihrer Intensität und Verbindlichkeit können unterschiedliche Formen von Austauschbeziehungen voneinander abgegrenzt werden. Zur Frage nach den Beziehungen in Netzwerken existieren verschiedene Ansichten. Demnach steht die Intensität der Netzwerkverbindungen in dem Spannungsfeld zwischen losen und festen Verbindungen. Wird von einigen Autoren die enge Sicht vertreten, wonach Netzwerke vielmehr aus formellen Beziehungen bestehen ('strong ties') (Camagni/Pompili 1990; Krackhardt 1992; Fritsch 1992; Cuny/Stauder 1993), sehen andere die Stärke von Netzwerkbeziehungen gerade in ihren nicht-formellen, 'schwachen' Verbindungen ('weak ties') (Granovetter 1973; Grabher 1988; 1993b; Gordon 1991 ).

Aber auch langsame Veränderungen, wie beispielsweise Bevölkerungswachstum zu Strukturbildungen und -Veränderungen. Aber auch Anslösse aus dem internen Verhalten der Systemeinheiten können Änderungen bewirken; sie werden aus der Sicht des Modells ebenfalls als exogen bezeichnet (Erdmann 1993). Unter bestimmten Konstellationen 34 sucht das System nach einer Störung allerdings neue 'Gieichgewichtspfade' ('trajectories'), womit sich das System nach der Strukturneubildung vom vorherigen Zustand unterscheidet (Erdmann 1993).

Durch die zunehmende Verbreitung, die aus der steigenden Nachfrage nach Maschinen in sich spezialisierenden Branchen und dem branchenübergreifenden Angebot an neuen technologischen Lösungen resultiert, setzt sich ein dynamischer Modernisierungsprozess in Gang. Diese Dynamik tendiert jedoch nicht zu einem technischen Gleichgewichtszustand, sondern schaukelt das bestehende Ungleichgewicht immer höher auf, denn: "So tendieren einzelne Verbesserungen dazu, ihre eigenen Problerne zu schaffen, die wiederum weitere Modifikationen und Revisionen erzwingen" (Rosenberg 1975; 233).

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